"Dumme Menschen" : Eberl erzürnt über Reaktionen zu Gladbacher Remis

Freitag, 02 De, 2016

Das Champions-League-Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen Manchester City (1:1) hat sich nicht als Publikumsmagnet erwiesen. Den Ex-Profi brachten allerdings die Pfiffe, die sich bei den personellen Maßnahmen von Trainer Schubert in der zweiten Halbzeit in die prächtige Champions-League-Atmosphäre mischten, auf die Palme. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir in einem sehr komplizierten Spiel den dritten Platz gemacht haben", betonte Gladbachs Trainer André Schubert. Das reicht für die Europa League - das absolute Maximum in einer Champions-League-Gruppe mit dem eben City, dem FC Barcelona und Celtic. Unter anderem gingen im Herbst 2015 beide Partien gegen Manchester City verloren (1:2/2:4). Deutlicher wurde der Unterschied nach dem Platzverweis für Kapitän Lars Stindl (51.), aber nach einer Gelb-Roten Karte gegen Fernandinho (63.) erkämpften sich die Borussen den einen Zähler. Da man es erneut mit der Creme de la Creme des europäischen Fußballs zu tun hatte und sich diesmal sogar als Gruppendritter für die Europa League qualifizieren konnte, bleibt am Ende nur festzuhalten, dass man sich mit Anstand und einer guten Visitenkarte fürs Erste aus der Königsklasse verabschiedet.

Max Eberl redete sich in Rage.

Nicht ganz so auf der Höhe waren am Donnerstag einige der 46.000 Zuschauer im Borussia-Park. Stindl will "wenn möglich, schon vorzeitig den dritten Platz festmachen". Nach dem Heimspiel gegen die in der Bundesliga noch unbezwungenen Hoffenheimer am Samstag geht es zu Borussia Dortmund, ehe dann der FC Barcelona wartet. "Wenn wir so spielen wie gegen Crystal Palace, können wir den Titel nicht gewinnen", sagte er. Die 3:1-Revanche gegen Barcelona feierten die Fans im Etihad Stadion fast wie den Titel.

Unter dem allseits respektierten Schweizer war Gladbach aus dem Tabellenkeller in die Champions League gestürmt, hatte zwischendurch aber auch mal eine Saison des Atemholens einlegen müssen. Guardiola will auch in Manchester seine Vorstellung von dominantem Fußball durchsetzen. "Mit unserer Geschichte können wir uns nicht zu den Favoriten zählen". Und Johnson meinte: "Wir wissen, dass wir zu Hause jeden Gegner schlagen können - auch Manchester City". Das kommt drauf an.

Nicht nur Bayerns ehemaliger Trainer Guardiola, auch der im Sommer nach Manchester gewechselte Nationalspieler Ilkay Gündogan freut sich auf seine Rückkehr nach Deutschland: "Borussia hat eine hervorragende Mannschaft, auch wenn es bei ihnen derzeit in der Bundesliga nicht so läuft", sagte der frühere Dortmunder.