Erster Vogelgrippe-Fall in Oberösterreich registriert

Freitag, 02 De, 2016

Bei einer verendeten Möwe, die an der Esplanade am Traunsee in Gmunden gefunden wurde, ist eine Infektion mit dem Vogelgrippe-Erreger H5N8 festgestellt worden.

Die verendete Möwe wurde von Bauarbeitern in Gmunden auf der Esplanade gefunden.

Durch das Gesundheitsministerium erfolgt ab morgen, Freitag 02. Dezember 2016, eine Ausweitung des Gebiets mit erhöhtem Geflügelpest-Risiko.

Hühner, Puten, Enten und Gänse stehen in den Risikogebieten vorerst unter "Hausarrest".

- Die Tränkung der Tiere darf nicht mit Wasser aus Sammelbecken für Oberflächenwasser erfolgen. Jeder Verdachtsfall muss der BH gemeldet werden. Verdächtige Funde werden von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) untersucht. Eine Meldepflicht gilt auch für Geflügelmärkte und Geflügelschauen. Bisher seien keine Fälle bei Nutz- und Hausgeflügel in Oberösterreich registriert wurden. Es handelt sich hier um ein Wildtier, das sich mit dem VogelgrippeVirus infiziert hat. Die Ausdehnung der Stallpflicht ist eine Vorsichtsmaßnahme um eine Ansteckung des Hausgeflügels durch Wildvögel auch weiterhin bestmöglich zu verhindern“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. "Es besteht demnach keine Gefahr", so Hiegelsberger.