Fiat-Erbe Lapo Elkann soll eigene Entführung vorgetäuscht haben

Freitag, 02 De, 2016

Der Fiat-Erbe und Agnelli-Enkel Lapo Elkann, 39, ein Lebemann und Frauenschwarm, wurde am Wochenende in New York kurzfristig festgenommen. Dafür saß der Fiat-Erbe sogar kurzzeitig in einem US-Gefängnis.

Bei der von der Polizei organisierten Geldübergabe erschien allerdings nicht die vermeintliche Entführerin, sondern Lapo Elkann selbst. Er hatte von seiner Familie ein "Lösegeld" von 10.000 Dollar (9400 Euro) gefordert, um ein tagelanges Gelage in New York mit Transgender-Prostituierten und Drogenkonsum bezahlen zu können. Der 39-Jährige wurde angezeigt und bekam ein "Desk Appearance Ticket", was bedeutet, dass er sich demnächst vor einem New Yorker Gericht verantworten muss.

Man sah Lapo Elkann wieder auf Automessen wie in Genf und bei Konferenzen wie dem Automotive News Europe Congress 2016 in München. Zwei Tage lang konsumierten die beiden dann Kokain und Marihuana. Ein Mix aus Drogen und Alkohol kosteten ihm damals fast das Leben.

Elkann ist der jüngere Bruder des Fiat-Präsidenten John Elkann. Stattdessen musste er sich aus dem Fiat-Konzern zurückziehen und eine Entziehungskur machen.

Der Fall wirkte sich negativ auf die Aktien von Elkanns Lifestyle-Firma "Italia Independent" an der Mailänder Börse aus.

Der Ururenkel des Firmengründers des italienischen Autokonzerns ist für seine Drogeneskapaden bekannt. Die legendäre "Vogue"-Chefredaktorin Anna Wintour bezeichnete ihn einmal als "elegantesten Mann des Planeten".

Elkann wuchs in Frankreich auf und galt als der Lieblings-Enkel Agnellis.

Erst vor wenigen Wochen hatten sich das deutsche Model Shermine Shahrivar und Elkann nach einer viermonatigen Liebesbeziehung getrennt.