Gerhard Glück erhält Satire-Preis "Göttinger Elch" 2017

Freitag, 02 De, 2016

Der "Göttinger Elch" ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und mit 99 Dosen Elchsuppe dotiert. "Glück", so die Jury in ihrer Begründung, "ist einer der ganz Großen der Komischen Kunst - ein Spiegelmacher höchst eigenwilligen und einzigartigen Zuschnitts, ein bildnerischer Verführer sondergleichen, ein heimlicher Lehrmeister und ein großartiger Schalk".

Gerhard Glück (Jahrgang 1944) wuchs in Frankfurt am Main auf und studierte in Kassel Grafik-Design und Kunsterziehung. Gerhard Glück wird den Preis am 15. Januar 2017 in Göttingen entgegen nehmen. Seit 1972 veröffentlicht er Cartoons in Zeitungen und Magazinen. Zudem illustrierte er auch Gedichte unter anderem von Heinz Erhard, Joachim Ringelnatz und Christian Morgenstern. 2016 erhielt der Schriftsteller Max Goldt den Preis. Der Zeichner, Maler, Fotograf und Objektemacher werde für sein satirisches Lebenswerk ausgezeichnet, teilte die Stadt Göttingen am Mittwoch mit.

Der "Göttinger Elch" wird seit 1997 jährlich vergeben. Die Auszeichnung soll an den "Satire-Urvater" Georg Christoph Lichtenberg erinnern. Der Name des Preises geht auf einen Zweizeiler des Satirikers F.W. Bernstein zurück: "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche". Der 72-jährige Künstler aus Kassel ist der 20. Preisträger.