Migranten auf Güterzügen machen Bundespolizei Sorgen

Freitag, 02 De, 2016

Auch einige User wunderten sich über das große Polizeiaufgebot am Raublinger Bahnhof.

Die Verbindung zwischen Kufstein und Rosenheim war für eine Stunde unterbrochen. Dies führt dazu, dass der Zugverkehr spontan und kurzfristig eingestellt werden kann.

Das "Meridian"-Team der Bayerischen Oberlandbahnen hat für diese Fälle bereits Busse im Ersatzverkehr bestellt, die bei Ausfall des Zugverkehrs zwischen Rosenheim und Kufstein verkehren". Hintergrund sind laut Aussage der Bundespolizei Einreisekontrollen bei Güterzügen.

Die Bundespolizei hat die Kontrollen gestartet, weil offenbar immer mehr Flüchtlinge ihr Leben in Gefahr bringen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich Migranten in zurückliegenden Fällen nicht nur in den Waggons, sondern unter anderem auch auf den Wagen aufgehalten.

Die deutsche Bundespolizei hatte bereits Anfang November gemeldet, dass Flüchtlinge bei der Einreise nach Deutschland vermehrt Güterzüge benützen.

Aus Sicherheitsgründen müsse die Bahnstrecke bei Raubling für die Dauer der einzelnen Kontrollen gesperrt werden. Insofern lassen sich Auswirkungen auf den Personenverkehr voraussichtlich nicht vermeiden. Da Güterzüge bis zu 500 Meter lang sein können, dauern die Kontrollen pro Zug etwa eine Stunde. Die Bundespolizei bittet deshalb um Verständnis.

Bisher findet eine verstärkte Kontrolle vor allem der Güterbahnhöfe in München statt. Die ÖBB hoffen auf baldige Entspannung und stehen derzeit in laufendem Kontakt zu den Deutschen Kollegen sowie mit den zuständigen Österreichischen Bundesministerien. Laut Rosenheimer Bundespolizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass anlassbezogen auch in der Zukunft derartige Schwerpunktaktionen stattfinden.