Philip Morris denkt über Ende der Zigarette nach

Freitag, 02 De, 2016

"Ich hoffe, die Zeit wird bald kommen", sagte Calantzopoulos dem britischen Sender BBC Radio 4.

Philip Morris hat inzwischen mehrere alternative Produkte zur Zigarette im Sortiment, die weitaus weniger schädlich sein sollen als herkömmlicher Tabakrauch.

Das sei der Fall, wenn alternative Produkte ihren Durchbruch am Markt geschafft hätten. "Ich glaube, dass schon bald der Zeitpunkt kommen wird, an dem wir das Ende der Zigaretten-Ära einläuten werden", sagte der Vorstandschef André Calantzopoulus den britischen Radiosender BBC.

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Angesichts des weltweit sinkenden Zigarettenkonsums setzen Tabakproduzenten immer stärker auf Ersatzprodukte wie etwa E-Zigaretten, bei denen eine aromatisierte Flüssigkeit erhitzt wird. Außerdem wird das Nervengift nur durch Erhitzen gelöst, der Nutzer muss also keine Verbrennungsgase einatmen. Von unabhängigen Experten ist diese 90-prozentige Schadstoffreduktion noch nicht bestätigt. Konzernchef Andre Calantzopoulos äußerte in einem Interview die Erwartung, dass sich über kurz oder lang alternative Formen des Tabakrauchens durchsetzen werden. Diese verdampfe Tabak statt wie andere Geräte Nikotinflüssigkeit, so das Unternehmen.

Deshalb will er gemeinsam mit den Regierungen daran arbeiten, dass die konventionelle Zigarette irgendwann "ausläuft". Und das erhöhe das Risiko, dass die Betroffenen von der Iqos-Zigarette auch wieder zur herkömmlichen Zigarette zurückkehren.