Google: Zwei Milliarden Android-Geräte

Freitag, 19 Mai, 2017

Das neue Feature wird vor allem Googles künstliche Intelligenz namens Google Assistant deutlich aufbohren und auch den Lernprozess dieser stark vorantreiben. Jetzt soll sie verstärkt in verschiedenen Diensten des Internet-Riesen für die Nutzer arbeiten. Und Samsung hat mit seinem neuen Galaxy-Smartphone den Assistenten Bixby eingeführt.

Google rüstet sich gegen Apple, Facebook und Amazon.

Damit macht Google mit seinem digitalen Assistenten auch Apples Software Siri Konkurrenz. "Suggested Sharing" ist eine Funktion in Googles Foto-Anwendung, die anbietet, neue Fotos automatisch mit denen zu teilen, die darauf abgebildet sind - was natürlich nur dann funktionieren kann, wenn die App die Menschen auf dem Foto kennt und erkennt und die nötigen Informationen zum Teilen im Adressbuch des Gerätes findet.

- EINE VOLLWERTIGE VR-BRILLE wird es jetzt auch von Google geben. Während Amazon auf Amazon Echo setzt, blickt Google auf Google Home.

Bei der diesjährigen Auflage der Google I/O, die am Mittwochabend nach europäischer Zeit beginnt, dürfte es unter anderem Neues zur nächsten Variante des Smartphone-Systems Android und Googles Anstrengungen bei künstlicher Intelligenz geben.

Um die künstliche Intelligenz noch besser zu machen, hat man eigene Prozessoren entwickelt, die Berechnungen noch besser und schneller abarbeiten können. "Es sollte der einfachste Weg sein, etwas zu erledigen", sagte Huffman. Google verkauft seit Herbst sein Konkurrenzgerät "Home" mit integriertem Assistenten. Diese startet um 19:00 Uhr deutscher Zeit und soll laut Zeitplan gut 90 Minuten dauern. Google stellte zwar keinen Lautsprecher mit Display vor aber sein "Home"-Geräte sollen Bildinformationen an andere vernetzte Geräte wie Fernseher oder Smartphones schicken". Dabei handelt es sich um eine Erweiterung innerhalb des Google Assistant, die visuelle Daten aufbereitet und damit weiterführende Informationen für den Nutzer generiert oder automatisiert Aktionen ausführen kann.

Der Google Assistant für iPhone erfordert ein Gerät mit iOS 9.1 und höher.

Google hatte den Assistant auf der Google I/O vor einem Jahr vorgestellt und im Herbst auf den Markt gebracht. Nun soll der Google-Assistent auch in Waschmaschinen oder Kühlschränke integriert werden, das Unternehmen kündigte eine Kooperation mit der Haustechnik-Sparte von General Electric (GE) an. Auf eine tiefe Integration auf OS-Ebene à la Siri müssen iPhone-Nutzer aller Wahrscheinlichkeit nach verzichten, auch wenn das finale Urteil erst ein Vergleichstest zwischen der iOS- und Android-Version des Google Assistant zeigen kann. Eine Sache davon ist Google Lens, eine softwareseitige Erweiterung für Smartphone-Kameras, die diese unterstützen soll. Ein paar Minuten lang ging es dabei um große Zahlen, mit denen Google sich selbst feiert. So wird man den Assistant in Zukunft einsetzen können, um Inhalte im Viewfinder zu übersetzen, also beispielsweise Wi-Fi-Logindaten direkt zu übernehmen oder Gebäude, Restaurants und Gegenstände zu erkennen und detaillierte Informationen abzufragen. Außerdem steigt Google ins Geschäft mit Fotobüchern ein. Der Preis beträgt zehn Dollar, vorläufig gibt es sie nur in den USA. Und mit rund 500 Millionen aktiven Nutzern von Google Photos spielt der Suchmaschinen-Gigant ohnehin in einer Liga mit Instagram. Bei den Systemen soll das Android-System auf den jeweiligen Hersteller angepasst werden, im Kern bleibt die Software aber gleich. Unter dem Dienst Google Play Protect wolle man zudem zusammenfassen, ob eine App gescannt wurde und eventuell auffällige Ergebnisse zeigte. Mehr als 1 Milliarde User sehen sich regelmäßig YouTube-Videos an.