Polizistin schwer verletzt Schütze von Unterföhring in geschlossener Psychiatrie

Donnerstag, 15 Jun, 2017

Nach Angaben des Präsidenten des Münchner Polizeipräsidiums, Hubertus Andrä, hat sich der Tatverdächtige noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es gibt zwei weitere schwer verletzte Passanten. "Wir hoffen, bangen und beten für sie", sagte der Polizeipräsident: "Die sinnlose Tat macht sprachlos und betroffen". Das Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt. Als die Bahn in Unterföhring stoppt, warten bereits zwei Beamte der Polizeiinspektion Ismaning am Gleis. Das konnte der Beamte verhindern. "Danach ist eine Rangelei am Boden entstanden", sagte der Polizeisprecher.

Polizeieinsatz in Unterföhring: 37-Jähriger reißt Dienstwaffe an sich mehr.

Die Polizistin habe auf den 37-Jährigen geschossen, sagte da Gloria Martins.

Nach dem Schusswechsel feuerte der Mann das Magazin leer, warf die Waffe weg und floh.

Über den Bahnhof Unterföhring fährt die S-Bahn-Linie 8, eine der beiden Möglichkeiten mit der Bahn zum Münchner Flughafen zu kommen.

Er befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung.

Im Bereich des S-Bahnhof Unterföhring ist alles großräumig gesperrt.

Die Frau erlitt den Angaben zufolge lebensgefährliche Verletzungen, sie kam zur Operation in ein Krankenhaus. Sie wurden am Arm getroffen. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Angreifer um einen Einzeltäter. Er habe wohl aus persönlichen Beweggründen geschossen. Ein 37-Jähriger konnte dabei einem Polizisten die Dienstwaffe entreißen und schoss. Er ist offenbar in der Vergangenheit nicht polizeilich aufgefallen.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, betonte eine Polizeisprecherin am Vormittag.

Um 14 Uhr will die Polizei in einer weiteren Pressekonferenz neue Details bekanntgeben.

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort auch Hubschrauber sind im Einsatz.

In dem Tweet wird der Angriff auf Polizisten bei München begrüßt und erklärt, nun werde Champagner aufgemacht. Vier Menschen seien verletzt worden, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei. Der 27-Jährige gilt als psychisch krank und soll schuldunfähig sein. Ein Prozess wurde ihm bislang nicht gemacht.