Ex-Opel-Chef Neumann kann laut Bericht auf Millionenprämie hoffen

Freitag, 16 Jun, 2017

Opel will sich dazu nicht äußern.

Seit geraumer Zeit halten sich hartnäckig Gerüchte, wonach der neunköpfigen Opel-Spitze nach einem für alle Seiten zufriedenstellenden Verkauf des Rüsselsheimer Autoherstellers an die französische PSA-Gruppe (Peugeot/Citroen) eine Prämie von insgesamt 20 bis 30 Millionen Euro winken soll.

Nach dem sogenannten Closing stehen Neumann bis zu zwei Millionen Euro zu.

Nach Informationen des "Spiegels" hängt die konkrete Höhe des Bonus für Neumann noch vom Erreichen bestimmter Ergebnisziele ab. Der Autobauer erklärte auf Anfrage: "Wir kommentieren grundsätzlich keine Fragen zu Verträgen und Vergütungen der Opel-Mitarbeiter".

Neumann war am Montag zurückgetreten, sein Nachfolger ist Finanzchef Michael Lohscheller.

Die Übernahme von Opel durch den PSA-Konzern soll in der zweiten Hälfte des Jahres über die Bühne gehen. Über die Ergebnisse der Beratungen berichten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) anschließend (Pk 12.00 Uhr). "Die Zukunft muss so aussehen, dass Opel wieder auf eine Gewinnseite kommen muss". Dort ist zugleich der Stammsitz des Autobauers. An dem Treffen der Landesregierung hatte Lohscheller teilgenommen. Das Kabinett trifft sich traditionell einmal während des Landesfestes in der jeweiligen Hessentags-Stadt.