Anwalt: Keine Ermittlungen gegen Trump wegen Justizbehinderung

Sonntag, 18 Jun, 2017

Ein Mitglied von Trumps Anwaltsteams leugnete dies nun. Comey hatte jüngst vor dem Kongress erklärt, er gehe davon aus, dass er von Trump geschasst worden sei, um die FBI-Ermittlungen in der Russland-Affäre zu untergraben.

Sonntag, 18. Juni 2017, 18.16 Uhr: Der Anwalt von Donald Trump hat Berichten widersprochen, wonach gegen den US-Präsidenten wegen Justizbehinderung ermittelt wird.

"Gegen den Präsidenten wird nicht durch den Sonderermittler ermittelt", sagte Sekulow in der Sendung.

Mueller soll wie das FBI und mehrere Kongressausschüsse klären, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 zugunsten Trumps beeinflusste und ob es geheime Absprachen zwischen dessen Team und der Regierung in Moskau gab.

Einen Tag später bestätigte Trump den Bericht scheinbar - natürlich auf Twitter."Gegen mich wird durch den Mann wegen der Entlassung des FBI-Direktors ermittelt, der mich dazu aufgefordert hat, den FBI-Direktor zu feuern!" Russland hat entsprechende Vorwürfe zurückgewiesen. Dem Sender CBS teilte er zudem mit, er habe vom Büro des Sonderermittlers Robert Mueller keine Mitteilung erhalten, dass dieser gegen Trump ermittele.

Die "Washington Post" hatte berichtet, dass Mueller Ermittlungen gegen Trump wegen des Verdachts auf Behinderung der Justiz aufgenommen habe.

Trump ist, laut eigener Aussage, eine Hexe, auf die Jagd gemacht wird.

Die Äußerungen des Anwalts beziehen sich auf einen Artikel der "Washington Post". Zuletzt hatte es in Medienberichten geheißen, dass auch Trump persönlich wegen möglicher Justizbehinderung im Visier der Ermittlungen ist.

Sekulow wurde von Trump eigens dazu eingestellt, sich um diese Vorwürfe zu kümmern.