Gastgeber Russland startet siegreich in den Confed Cup

Sonntag, 18 Jun, 2017

Der Confed-Cup legt los und Gasgeber Russland fegt im ersten Spiel vor 50.000 Fans in St.

Die Begegnung in Sankt Petersburg endete 2:0. Zuvor hatten sich die Gastgeber mit einer farbenfrohen Show auf die 16-tägige Veranstaltung eingestimmt. Außerhalb des hochmodernen und sündhaften teuren Stadions herrschten in St. Petersburg boten vor der Partie des Gastgebers gegen Neuseeland hunderte Künstler eine knapp halbstündige Zeremonie mit Musik und Tanz als Streifzug durch die russische Kultur und Geschichte. Petersburg hohe Sicherheitsvorkehrungen. Rund um die Arena gab es am Samstag strikte Kontrollen.

Doch bevor die Fußballer starten dürfen, gibt's den Auftritt von Staatspräsident Wladimir Putin (64). Ich möchte meinen Dank aussprechen, Herr Fifa-Präsident Infantino. "Der Auftakt in ein Turnier ist immer wichtig", sagte Manager Oliver Bierhoff zum Australien-Spiel. Der Fußball könne Staaten und Kontinente vereinen. Hunderttausende Russen lieben den Fußball.

Für den Confed Cup haben sich Löw und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke nicht auf eine feste Nummer 1 festgelegt. "Ich bin sicher, dass wir herausragende Spiele sehen werden, einen Triumph des Sports".

Nach dem Vorrunden-Aus (Gruppenletzter mit einem Punkt) bei der EM 2016 in Frankreich hat Neu-Trainer Stanislav Cherchesov (53) die "Sbornaja" radikal verjüngt.

Bundestrainer Joachim Löw verriet bereits zwei Tage vor dem ersten Spiel, welcher Torwart zwischen den Pfosten stehen werde. Cherchesov: "Frech, clever, effektiv, ökonomisch, erfolgreich". Und so war Stefan Marinovic, gleich schwer beschäftigt.

Die Russen erweisen sich als engagierter Gas (t) geber!

Michael McGlinchey klärte anschließend kurz vor der Linie. Allerdings war die Situation nicht so eindeutig, dass der Video-Schiri sich zum Eingreifen genötigt fühlte. Nur acht Mannschaften treten beim Confed Cup an. - Tore: 31. Boxall (Eigentor) 1:0. 69. Auch einen Konter über Golovin und Poloz kann Marinovic entschärfen (53.). Trotzdem wird erst der sportliche Ernstfall zeigen, ob die Mannschaft ohne alle namhaften Weltmeister tatsächlich sportlich konkurrenzfähig ist. Nach 69 Minuten dann die Entscheidung durch Fedor Smolov zum 2:0.

Russland kann nun mit mehr Selbstvertrauen das Spitzenspiel der Gruppe A gegen Portugal am kommenden Mittwoch in Moskau angehen.