Steuerhinterziehung? Cristiano Ronaldo wehrt sich!

Sonntag, 18 Jun, 2017

Spaniens Medien und viele von der Anzeige der Staatsanwaltschaft gegen Ronaldo geschockte Fans konnte das aber nicht überzeugen. Dem vierfachen Weltfußballer wird vorgeworfen, in Spanien 14,7 Millionen Euro am Fiskus vorbei geschleust zu haben. Der 32-Jährige habe dafür im Jahr 2010 - ein Jahr nach seinem Wechsel von Manchester United zu Real - ein Unternehmensgeflecht geschaffen, um sein Einkommen aus Bildrechten zu verheimlichen. Das Vorgehen belege eine "vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien". Demzufolge soll Ronaldo allein von 2009 bis 2015 mehr als 100 Millionen Euro an Bild- und Werbegeldern in Steueroasen geleitet haben.

Der viermalige Weltfußballer Ronaldo ist nach Angaben des US-Magazins "Forbes" der bestbezahlte Sportler der Welt. Der Portugiese verdiente in den vergangenen zwölf Monaten knapp 83 Millionen Euro, wie aus einer dieser Tage veröffentlichten "Forbes"-Liste hervorgeht".

Derzeit bereitet sich Ronaldo mit der portugiesischen Nationalmannschaft auf den Confed Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli) vor.

Allerdings hat er die Vorwürfe, die im Dezember 2016 unter dem Titel "Football Leaks" erstmals publik wurden, bereits zurückgewiesen.

Das Management von Ronaldo will indes alles dafür tun, um die Unschuld des Torjägers zu beweisen. "Weil sie nicht wahr sind". Sogar "AS", das Hausblatt von Real Madrid, stellte Ronaldo schonungslos an den Pranger.

Manager Jorge Mendes ließ über sein Unternehmen Gestifute in Lissabon mitteilen, es sei "keine Betrugs- und keine Verschleierungsabsicht" vorgelegen. Er wurde der Steuerhinterziehung in Höhe von gut 14,76 Millionen Euro beschuldigt.

Es sei klar, dass der Spieler nicht versucht habe, Steuern zu umgehen.