Verrückter Transfer-Plan China-Klub will Modeste UND Aubameyang

Sonntag, 18 Jun, 2017

"Irgendwann muss er aufpassen, dann werde ich bockig", sagte der Sportchef des FC unter Verweis auf Modestes gültigen Langstrecken-Vertrag bis 2021. Der BVB und seine Fans wollen jedenfalls gern auch in der nächsten Spielzeit mehr vom Publikumsliebling sehen.

Aubameyang selbst machte nie einen Hehl daraus, dass er eines Tages einmal für Real Madrid stürmen möchte.

Informationen der Bild-Zeitung zufolge sollen sowohl der französische Vize-Meister Paris St. Germain als auch der chinesische Erstliga-Aufsteiger Tianjin Quanjian von einer Verpflichtung des gabunischen Torjägers Abstand nehmen.

Auch Tianjin Quanjian war offenbar bereit, die vom BVB geforderte Ablösesumme zu bezahlen. Demnach hat der Tabellenvierte der Premier League bereits Kontakt zum 28-Jährigen aufgenommen, um grundsätzlich seine Bereitschaft für einen Wechsel in Erfahrung zu bringen. Das Fachblatt spekuliert, dass nur dieser Klub die exklusiven Gehaltsvorstellungen des Gabuners erfüllen kann.

Für die Transfer-Offensive sollen dem vom italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro trainierten Verein rund 200 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Bei den Reds würde der Gabuner immerhin auf Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp stoßen, der den Stürmer 2013 ins Ruhrgebiet lockte - und auch Aubameyangs exzentrische Seite bestens kennt. "Leider hat Borussia Dortmund unser Angebot zurückgewiesen, mit der Begründung, dass sie Aubameyang für die laufende Champions-League-Saison brauchen", sagte Italiens Weltmeister von 2006 damals. Der "kicker" rechnet damit, dass es sogar zum teuersten Bundesligatransfer aller Zeiten kommen könnte. Im Gespräch war ein Jahresgehalt von 14 Millionen Euro.

Paris schien bereit zu sein, diese Summe zu bezahlen.