Real-Fans zittern: Verlässt Ronaldo Madrid?

Montag, 19 Jun, 2017

Diese Summe hat allerdings eher symbolischen Wert, wird sie doch kein Klub der Welt entrichten können. Die Madrilenen haben in der abgelaufenen Saison den spanischen Meistertitel sowie zum zweiten Mal in Folge die Champions League gewonnen.

Ronaldo zu den Bayern?

Ancelotti hatte Ronaldo während seiner Zeit bei Real (2013 bis 2015) betreut, das Verhältnis des Fußballlehrers zum Superstar der Madrilenen galt als ausgesprochen eng. CR7 will weg - das ist offensichtlich. Und zwar von der "Gazzetta dello Sport".

Glaubt man den Medienberichten, ist der Abschied von Cristiano Ronaldo bei Real Madrid beschlossene Sache.

Sotschi. Jetzt ist also auch der FC Bayern im Gespräch.

"Wir sind jederzeit bereit, mit Real-Präsident Perez über Ronaldo zu sprechen". Aber neben der enormen Konkurrenz ist auch die Ablöse von angeblich 250 Millionen Euro ein Hindernis. Allerdings würden selbst die finanzstarken Bayern bei einem Ronaldo-Transfer an ihre eigenen Grenzen geraten.

Neben Manchester United und Paris St-Germain wird nun auch der FC Bayern als möglicher neuer Verein von Ronaldo gehandelt. Noch einmal rund 200 Millionen würde es kosten, um Ronaldos Gehaltsvorstellungen für einen Vierjahresvertrag zu erfüllen. Interessanterweise treffen am 8. August in Skopje/Mazedonien Real und ManUnited im UEFA-Supercup aufeinander.

Der teuerste Bundesliga-Transfer war erst vor wenigen Tagen mit dem Wechsel des Franzosen Corentin Tolisso (22/41,5 Millionen Euro) von Olympique Lyon zu den Bayern über die Bühne gegangen.

Bevor die Titelgeschichte die Vorbereitung des portugiesischen Nationalteams störte, hatte der Weltfussballer noch den Eindruck erweckt, das leidige Thema vom Europameister fernhalten zu wollen. Er habe ein "ruhiges Gewissen", sagte er zuletzt und schrieb auf seinem Instagram-Account: "Manchmal ist Schweigen die beste Antwort". Bei Ronaldos Rückkehr nach Madrid werde er sich mit dem wegen der Steuerhinterziehungsvorwürfe verärgerten Stürmer zusammensetzen, um dessen Abgang doch noch zu verhindern. Oder er versucht mit seinem einflussreichen Berater Jorge Mendes den Druck auf Real zu erhöhen, ihn in der Steueraffäre noch mehr zu unterstützen. Rund 65 Millionen Euro erhält der Portugiese aus Gehältern und Werberechten pro Jahr. Zu Real-Zeiten nannte Ronaldo seinen Trainer auch gerne "Papa Bär". Mal schauen, bei welchem Klub er künftig das Posen fortsetzen wird.