So viel kostet es, Cristiano Ronaldo zu verpflichten

Montag, 19 Jun, 2017

Wie reagieren Trainer und Teamkollegen beim Confed Cup?

Hinzu kommt: Mit Blick aufs Merchandising und die Internationalisierung würde sich ein Mega-Deal mit dem Weltfußballer vermutlich schnell rechnen.

Cristiano Ronaldo wird in Spanien der Steuerhinterziehung bezichtigt und will Spanien angeblich deswegen verlassen.

Kasan (dpa) - Schon bei der zweiten Frage nach Portugals Dauerthema hat Fernando Santos endgültig genug. Dies sind die Fragen, die die Agenda beim Europameister rund um das Auftaktspiel bei der Mini-WM am Sonntag (17.00 Uhr) gegen Mexiko bestimmen. "Ich lege meine Hand für ihn ins Feuer, für seine Integrität als Mann und als Athlet", beschwor der Europameistertrainer. "Ich würde alles für ihn tun, ich vertraue ihm zu hundert Prozent".

Alle Augen waren beim Confederations Cup auf ihn gerichtet. Mit einer kurzen Wischbewegung verscheucht er beim Kreisspiel wie eine lästige Fliege die Kamera, die sich an Seilen montiert immer wieder dem begehrtesten Motiv nähert.

Auch chinesische Klubs wären dazu in der Lage, abgesehen von den neuen einschränkenden Gesetzen soll Ronaldo einen Wechsel nach Asien aber ohnehin nicht in Betracht ziehen. Manchester United, Paris St. Germain sowie zwei Vereine aus China sollen ihre Fühler nach dem Superstar ausgestreckt haben. Sie schreibt: "Ein 400-Millionen-Euro-Deal (im Gespräch sind derzeit 200 Millionen Ablöse und etwa 200 Millionen Gehalt für vier Jahre) wäre für die Bayern wahrscheinlich noch so gerade finanziell stemmbar, würde aber das Gehaltsgefüge des Rekordmeisters komplett sprengen".

Eine Milliarde Euro (!) müsste ein Interessent gar aufbringen, um Ronaldo aus seinem bis 2021 geltenden Vertrag zu kaufen, so ist es in dem Arbeitspapier fixiert. "Aber nicht zu dem Preis von 400 Millionen Euro", wird AC-Milan-Sportdirektor Massimiliano Mirabelli zitiert.

Dass Manchester United Ronaldos Herzensclub ist, bei dem er unter Sir Alex Ferguson zum Weltstar aufstieg, ist nicht neu.

Pfiffe und ein skeptischer Präsident Der Club stellte sich öffentlich zwar hinter den 32-Jährigen, allerdings geht das Gerücht um, dass Reals PR-Abteilung die grossen spanischen Zeitungen gebeten haben soll, Ronaldo in den Geschichten zur Steueraffäre nicht im Vereinstrikot abzubilden, weshalb er sich im Stich gelassen fühlt. Er ließ die Anschuldigungen über seine Anwälte und Manager zurückweisen.