Münchens Mittlerer Ring nach Verfolgungsjagd gesperrt

Mittwoch, 28 Jun, 2017

Das brachte den 66-Jährigen schließlich dazu, aufzugeben. Da er unmittelbar nach dem Unfall einschlief, wollten Beamte ihn kontrollieren, wie ein Sprecher der Polizei schilderte. Ein Polizeibeamter, der das Messer von seinem Standort aus sehen konnte, forderte ihn auf, dieses wegzulegen. Ein Polizist zog seine Dienstwaffe und feuerte einen Warnschuss in die Luft ab.

Die Seitenscheiben des Autos wurden eingeschlagen. Der 66-Jährige leistete aber erheblichen Widerstand, so dass die Polizisten Pfefferspray einsetzen mussten.

Bei der Festnahme erlitt der offenbar alkoholisierte Mann leichte Verletzungen, die anschließend in einem Münchner Krankenhaus ambulant versorgt wurden. Mit drei leicht verletzten Beamten und zwei beschädigten Autos ging er noch vergleichsweise glimpflich aus. Der 66-Jährige wollte den Streifenwagen von der Straße abdrängen und rammte den BMW seitlich. Das setzte den 66-Jährigen außer Gefecht, sodass er sich ohne weitere Gegenwehr von den Polizisten aus dem Auto zerren ließ. Gegen ihn wird wegen einer Vielzahl von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol, Unbefugter Gebrauch eines Kraftwagens) ermittelt. Wegen der Unfallaufnahme und Spurensicherung vor Ort war der Mittlere Ring zunächst komplett, später noch in nördlicher Richtung gesperrt.

Es kam zu Verkehrsbehinderung, auch die MVG war betroffen.

Laut ersten Angaben der Polizei hat der 66-jährige Mann, der mit einem Auto unterwegs war, in der Nacht auf Mittwoch einen Unfall verursacht.

Nach einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei war der mittlere Ring für mehrere Stunden gesperrt.

Im Bereich der John-F. Er rammte auf der Flucht einen Polizeiwagen und fuhr schließlich in die Leitplanken, wie ein Polizeisprecher sagte. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, der Mann ist der Polizei bekannt: Im August 2016 hatte der berufliche Kraftfahrer in Ebersberg beim Abbiegen mit einem Lkw eine Radfahrerin übersehen, sie überrollt und getötet. Er stand unter Alkoholeinfluss.