Daimler und BAIC bauen ab 2020 Elektroautos in China

Samstag, 08 Jul, 2017

Batterien sind für Elektroautos ebenso wichtig wie die Motoren.

Daimler schafft mit dem Bau eines Batteriewerks in China die Voraussetzungen für die lokale Produktion von Elektrofahrzeugen. Daimler wird gemeinsam mit seinem chinesischen Partner BAIC eine Batteriefabrik in Peking bauen, um genügen Batterien für seine künftigen in China gebauten E-Autos zu haben.

Daimler und BAIC beabsichtigen, umgerechnet rund 655 Millionen Euro in die Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen unter der Marke Mercedes-Benz sowie in eine lokale Batterieproduktion am Standort zu investieren. "Die lokale Fertigung von Batterien ist ein entscheidender Baustein, um die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen", sagte Mercedes-Produktionsvorstand Markus Schäfer. Als Teil der Rahmenvereinbarung gab Daimler die Absicht bekannt, einen Minderheitsanteil an dem Tochterunternehmen der BAIC Group, Beijing Electric Vehicle Co., Ltd. (BJEV), mit dem Ziel zu erwerben, die strategische Zusammenarbeit mit BAIC bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben zu stärken. Für die Produktion von Batterien ist ein dreistelliger Euro-Millionenbetrag vorgesehen. Die ersten batterieelektrischen Fahrzeuge sollen im Jahr 2020 vom Band laufen. Daimler erklärte, das Batteriewerk in China werde seine Zellen vor Ort beschaffen. Während bei Mercedes-Benz ein Plus von 11,1 Prozent auf 209.309 Autos angefallen ist, meldet smart einen Absatzrückgang um 4,4 Prozent auf 12.565 Fahrzeuge für den vergangenen Monat.

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in sein globales Batterie-Produktionsnetzwerk.

Der Umstieg bringt allerdings auch Probleme mit sich.