Handy mit Hologramm-Display für 1.200 US-Dollar angekündigt

Samstag, 08 Jul, 2017

Man könnte meinen, dass der Markt für Smartphones längst übersättigt ist und keinen Platz mehr für neue Hersteller bietet.

Bisher ist Red vor allem für seine Profikameras bekannt, nun will das Unternehmen aber in andere Produktsparten vordringen. Nicht zuletzt soll das Hydrogen-One-Smartphone aber auch eine Art Kommandozentrale für die Steuerung von Red-Kameras werden. Er soll aber auch als normales 2D-Display genutzt werden können. Er verspricht im Red-Nutzerforum, dass Nutzer nicht nur den Eindruck erhalten sollen, es handele sich um eine 3D-Ansicht, sondern auch tatsächlich an Objekten vorbeischauen könnten. Der Sound soll nach Herstellerangaben von Stereo auf Raumklang hochgerechnet werden. Auch hier fehlen allerdings genauere Angaben zu der eingesetzten Technik.

Der Kinokamera-Hersteller RED hat mit dem Hydrogen One sein erstes Smartphone vorgestellt. Ich sehe dieses Projekt von RED allerdings eher etwas kritisch. Außerdem soll das Hydrogen One sowohl Virtual Reality und Augmented Reality als auch Mixed Reality unterstützen. So soll das Smartphone dann bessere Video- oder auch Fotoqualität erlauben. Die Inhalte können Nutzer dann in Form von Spielfilmen oder Dokumentationen über einen eigenen Store auf ihr Smartphone herunterladen.

Ebenfalls interessant: Es handelt sich beim Hydrogen One um ein modulares Smartphone, das heißt das Smartphone kann je nach persönlichem Geschmack und Anforderungen erweitert und angepasst werden. Für das Hydrogen One im Aluminium-Gehäuse sollen Käufer satte 1195 US-Dollar auf den Tisch legen. RED selbst hat nur ein einziges Bild zum Hydrogen One veröffentlicht, auf dem ein sehr merkwürdig anmutendes Gerät zu erkennen ist. Als Speichermedium wurde bislang Micro-SD mit einem dazugehörigen Cardslot genannt. Wie viel Wahrheitsgehalt in Jannards Aussagen steckt, wird sich allerdings erst noch zeigen müssen, öffentlich sichtbar war die neue Display-Technik bis jetzt noch nicht. Red hat entscheidend dazu beigetragen, dass im Kinobereich immer häufiger Digitalkameras zum Einsatz kommen.