Deutsche Touristinnen bei Messerangriff in Ägypten getötet?

Freitag, 14 Jul, 2017

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte, es könne nicht ausschließen, dass unter den Opfern auch deutsche Staatsangehörige seien. Die Agentur Interfax berichtete am Freitag mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin. Das Motiv war zunächst unklar. Dem Innenministerium zufolge schwamm der Attentäter offenbar von einem nahe gelegenen öffentlichen Strand zu der Ferienanlage des "Zahabia"-Hotels". Sie berufen sich auf einen hochrangigen Vertreter der Sicherheitsbehörden in Ägypten. Die Nationalität der beiden anderen Verletzten konnte vorerst nicht geklärt werden.

Die ägyptische Nachrichtenseite "Al-Masry al-Youm" berichtete, dass es sich bei den Toten um zwei Touristinnen aus der Ukraine handeln soll.

Außerdem wurden am Freitag in der Nähe von Kairo fünf Polizisten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt getötet. Im Juli 2005 starben bei einer Anschlagsserie im Badeort Scharm el Scheich 68 Menschen, unter ihnen auch westliche Touristen. Maskierte Angreifer hätten die Polizisten am Morgen in der Provinz Giseh in al-Badraschin rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo beschossen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die Ferienregion ist auch bei deutschen Urlaubern beliebt. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden. Hurghada gilt daher als wichtigstes Ziel für Tauchurlauber am Roten Meer überhaupt. Der IS bekannte sich dazu, auf das Flugzeug einen Bombenanschlag verübt zu haben.

Ein Unbekannter hat in einem Hotel im ägyptischen Badeort Hurghada am Roten Meer Touristen mit einem Messer angegriffen.