IPhone 8: Gesichtserkennung mit 3D-Sensor schon seit 2013 in Arbeit

Freitag, 14 Jul, 2017

Auszug aus einem Apple-Patentantrag für eine Technik, die man "Face ID" nennen könnte.

Augmented Reality ist derzeit das Schlagwort schlechthin bei Apple.

Wie die 3D-Sensoren funktionieren sollenDie Abstandmessung soll übrigens über den Weg der sogenannten VCSEL-Technologie erfolgen (Vertical-cavity surface-emitting laser). Das diesjährige Jubiläums-iPhone erhält übereinstimmenden Berichten zufolge 3D-Sensoren, um den Abstand der Motive von der Linse einschätzen zu können. Der Clou dabei ist: die künstlich eingefügten Gegenstände müssen sich am Bildschirm so verhalten, als wären sie echt. Zweifellos hängt das damit zusammen, dass der für seine akkuraten Prognosen bekannte Analyst Ming-Chi Kuo genau in diesem Zusammenhang von den 3D-Sensoren sprach. Die neuen mit ARKit erstellten Apps werden dann verfügbar sein, wenn Apple iOS 11 veröffentlicht.

Das OLED-Display, das im neuen iPhone verbaut werden soll, ist offenbar ebenfalls ein Sorgenkind. Bisher nutzt den Sensor jedoch kein Hersteller für AR-Funktionen. Dieser würde auch den Autofokus der Hauptkamera verbessern. Zum Beispiel könnte ein realer Gegenstand ein digitales Objekt glaubhaft verdecken.

Nun kommt Fast Company wieder daher und berichtet davon (eben jene Informationen aus Apple-Kreisen), dass das iPhone 8 einigen Fertigungsproblemen unterliegt, was vor allem die Software betreffen soll. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass Apple noch länger dafür braucht und die Komponenten erst in einem 2018 vorgestellten Gerät integriert wird. Einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Fast Company zufolge befindet sich Apple aktuell im Ausnahmezustand. Mögliche Lieferanten seien Firmen wie Finisar, II-VI oder Lumentum. Es sind noch andere Hersteller an der Produktion beteiligt und Apple könnte am Ende auch ein fertiges Modul von LG Innotek, STMicro, AMS, oder Foxconn kaufen.

Apples Entwickler haben angeblich mit Softwareproblemen zu kämpfen, durch die sich wesentliche Features des als iPhone 8 erwarteten Flaggschiffs-Smartphones verzögern könnten. Bei der letzten Generation kam die Dualkamera ins Apple-Smartphone, die rudimentären optischen Zoom sowie den stilvollen Bokeh-Filter für Tiefenunschärfe ermöglichte.