Protestgruppe stürmte Woody-Allen-Konzert

Freitag, 14 Jul, 2017

Woody Allen ist nicht nur der neurotische und charmante Regisseur, Schauspieler und Musiker, sondern ein Vater, der auch gern seine Finger in seine Tochter steckt.

Ordner anfangs gegen Nackte hilflos Zwei Femen-Aktivistinnen stürmten mit entblößten Brüsten auf die Bühne, brüllten unverständliche Parolen (siehe Video) und ließen sich anfangs von den Ordnern nicht von der Bühne holen.

Femen Aktivistinnen: "Schafft die Kultur des Schweigens ab!"

Die heute 31-Jährige hatte Allen vorgeworfen, dieser habe sie Anfang der 90er-Jahre als siebenjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Darin berichtet sie von Übergriffen des US-Stars auf sie. Allen hat sämtliche Vorwürfe stets bestritten und ist auch nie wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden. Ordner hätten die Frauen wieder nach draußen gebracht.

Laut einer von Femen veröffentlichten Erklärung wollten die beiden Aktivistinnen einen offenen Brief von Allens Adoptivtochter Dylan vorlesen, wozu sie aber nicht kamen.

Nachdem die Aktivistin in Hamburg von der Bühne verwiesen wurde, wurde das Konzert fortgesetzt. Missbrauch hinterlässt geschundene Körper und verletzte Seelen. Allen warf seiner damaligen Lebensgefährtin Mia Farrow vor, wegen der Trennung von ihr Dylan gegen sich aufgewiegelt zu haben. Gemeinsam adoptierten sie zwei Kinder, darunter Dylan, und bekamen einen leiblichen Sohn (1987). 1997 heirateten die beiden und adoptierten zwei Töchter.