Sorgenkind iPhone 8: Apple gerät langsam in Panik

Freitag, 14 Jul, 2017

Wie Fast Company berichtet, soll der dafür notwendige Chip von dem Zulieferer Broadcom Ltd.in Ordnung sein. Mit dem iPhone 8, das auch unter dem Namen iPhone Pro oder iPhone X auf den Markt kommen könnte, feiert der Hersteller das zehnjährige Jubiläum des iPhone, mit dem er 2007 eine neue Ära in der mobilen Telefonie eingeleitet hat.

Die Kehrseite der Medaille besteht aktuell darin, dass immer wieder Berichte auftauchen, denen zufolge Apples Software noch nicht problemlos mit den 3D-Sensoren zusammenarbeiten könne.

Wir dürfen also gespannt sein, was uns im Herbst zum iPhone 8-Launch erwartet.

Eines der Software-Probleme betrifft laut Fast Company das kabellose Laden.

Dabei will Apple angeblich auf sogenannte Oberflächenemitter oder VSCEL ("vertical-cavity surface-emitting laser") setzen, die sich im Vergleich zu anderen Lasersystemen durch geringe Herstellungskosten und einen niedrigen Stromverbrauch auszeichnen. Offenbar ist die Software dafür noch nicht ausgereift.

Blogger John Gruber ist für seinen guten Draht zu Apple und ausführliche Analysen und Tests zu neuer Apple-Hardware bekannt. Mit solchen Notlösungen hat Apple bereits Erfahrung, wie das Problem mit dem Portrait Mode des iPhone 7 zeigt.

Seit Monaten gibt es Gerüchte, denen zufolge Apple auf der Vorderseite des iPhone 8 einen 3D-Sensor verbauen wird, der für eine besonders zuverlässige Gesichtserkennung zum Einsatz kommen soll. Vom Tiefensensor würden zudem nicht nur AR-Anwendungen profitieren, sondern auch der Autofokus der RGB-Kamera, der dank Tiefenerkennung schneller und präziser arbeitet. Das Feature ist dazu gedacht, das Gesicht zu scannen und dadurch das iPhone zu entsperren. Diese Information geht auf einen Bericht von Bloomberg zurück. So erlaubt ein VCSEL etwa die Entfernungsmessung, ähnlich wie wir sie bereits von Intels RealSense-Technologie her kennen. Auch hier stehen Probleme vor der Tür - nicht aufgrund der Qualität der Hardware, sondern der nur spärlich bemessenen Anzahl der Hersteller dieser Screens. Verspätung beim Launch könnte es hier geben, da es nicht genug Produktionsstätten für OLED-Panels gibt.

Fraglich ist hierbei, ob sich dies in Zukunft noch einmal ändern könnte. Kleinere Chargen sollen von Finisar und II-VI geliefert werden.